Das Memento Kollektiv ist ein 2025 gegründeter Verein, der im Kern aus jungen Musizierenden im Bereich der historischen Aufführungspraxis besteht.
Der Verein verfolgt das Ziel, Barockmusik an ihren authentischen Entstehungsort zu bringen und so kulturelles Erbe lebendig erfahrbar zu machen. Durch Konzerte und Aufnahmen soll das für Menschen vor Ort und ein breiteres Publikum zu Hause greifbar werden.
Im zweiten Projekt der Gruppe beschäftigt diese aktuell sich mit der weiteren Erforschung des barocken Klangbildes in der Kirchenmusik in Mitteldeutschland. Ein entscheidender Faktor für die Musikerfahrung ist der Klang der Instrumente, die Größe der Besetzung und das Gefühl im Raum. In diesem Projekt soll diesem Gefühl nachgespürt werden, in dem in Kirchen mit historischen Orgeln Musik mit historischem Bezug zum Ort aufgeführt wird. Zudem findet die Aufführung barocker Kantaten unter Einsatz der großen Kirchenorgeln bisher kaum statt. Ferner liegt der inhaltliche Fokus auf dem Zusammenspiel und der Vernetzung der Kirchenmusik der Städte Mitteldeutschlands im 18. Jahrhundert, so kommt auch der Titel “Redet untereinander” zustande.
Das Projekt umfasst Dokumentation, Edition und Aufführung der Musik.
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